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Herbstfortbildung des DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V.

Rollenspiele gehörten zum Programm der Herbstfortbildung
Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung gilt auch für das deutsche Bildungssystem: Alle Kinder sollen gemeinsam lernen können, unabhängig von individuellen Fähigkeiten und sozialer oder kultureller Zugehörigkeit. Diese Voraussetzungen dürfen nicht zu Hierarchien, Diskriminierung oder Ausschluss führen, sondern alle Kinder sollen ihren Bedürfnissen entsprechende Unterstützung und gleiche Wertschätzung erfahren. Inklusion ist nicht erst in der Schule, sondern hält auch bereits in Kitas Einzug. Auf dem Weg zur Inklusiven Kita ist sind viele zusätzliche Kompetenzen und Kenntnisse erforderlich die die pädagogischen Mitarbeiterinnen entwickeln und erwerben müssen.
In der diesjährigen Herbstfortbildung des DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg e.V. soll hier ein Anfang gemacht werden. Sämtliche Mitarbeiter/innen der 11 DRK-Kitas nehmen jedes Jahr an der zwei- bis drei-tägigen Qualifizierung teil, um gemeinsam fachliche und konzeptionelle Weiterentwicklung der Einrichtungen zu gewährleisten. Unter der Leitung von Laurin Schaefgen, Marion Hützen-Lorenz und Petra Hansen, alle drei Systemisch Familien-Therapeuten, befassten sich die 110 pädagogischen Mitarbeiter/innen mit dem Thema „Systematisch-lösungsorientierte Sicht- und Arbeitsweisen in der pädagogischen Praxis der Kita“. Bei speziellen Arbeitsgruppen, Gesprächen, Vorträgen und Rollenspielen ging es vorzugsweise um den Umgang mit Kindern unter Einbeziehung deren Eltern, aber auch einer effizienten Lösungsfindung bei entsprechend neuen Situationen im Kitabereich. „Der Bedarf an unterstützender Beratung habe in der letzten Zeit zugenommen, erklärt Brigitte Geißler, Referentin für Kinder, Jugend und Familienhilfe beim DRK-Kreisverband Schleswig-Flensburg e. V. „Gleichzeitig bedarf es neuer konstruktiver Methoden im Umgang mit Kindern mit besonderen Bedürfnissen und Verhaltensweisen zudem auf dem Weg zur inklusiven Kita.“

Schwerpunkt war das Thema Wertschätzung und wie diese in der Kommunikation mit Kindern, Erziehungs-berechtigten und Kollegen/innen umgesetzt werden kann. Das Thema der systemisch-lösungsorientierte Sicht– und Arbeitsweise wird die Kitas in den nächsten Jahren weiter begleiten, ist sich Brigitte Geißler sicher: „Wir wollen die Inklusion und müssen zielorientiert darauf hinarbeiten, aber auch die Kommunen mit ins Boot holen.“

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