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Ratgeber Einbruchsschutz

Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) empfiehlt u. a. die sicherungstechnische Nachrüstung, insbesondere von Türen und Fenstern mit geprüften und zertifizierten mechanischen Sicherungseinrichtungen sowie die fachgerechte Projektierung, Installation und Instandhaltung von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen.

Einbrecher versucht mit Hilfe eines Schraubenziehers eine Tür zu öffnen

©Landespolizei Schleswig-Holstein

Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) empfiehlt u. a. die sicherungstechnische Nachrüstung, insbesondere von Türen und Fenstern mit geprüften und zertifizierten mechanischen Sicherungseinrichtungen sowie die fachgerechte Projektierung, Installation und Instandhaltung von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen. Voraussetzung für die Wirksamkeit dieser einbruchhemmenden Bauteile und die Funktionsfähigkeit ist neben ihrer Belastbarkeit auch die bau- und sicherungstechnisch fachgerechte Montage. Dabei gilt die polizeiliche Verpflichtung zur Neutralität und Gleichbehandlung für die Empfehlungspraxis von Produkten, Herstellern und Facherrichtern.

Die Aufnahme von Unternehmen in die Adressennachweise

  • für Errichterunternehmen von mechanischen Sicherungseinrichtungen und
  • für Errichterunternehmen von Überfall- und Einbruchmeldeanlagen

der Polizei erfolgt auf der Grundlage bundesweit anerkannter Pflichtenkataloge der Kommission Polizeiliche Kriminalprävention (KPK). Das Aufnahmeverfahren wird nach einheitlichen Kriterien geregelt. Die Durchführung des Aufnahmeverfahrens in Schleswig-Holstein, die Führung der landesweit gültigen Facherrichter-Listen einschließlich der Behandlung von Grundsatzfragen obliegt dem Landespolizeiamt Schleswig-Holstein. Durch diese angestrebte vertrauensvolle und praxisgerechte Zusammenarbeit zwischen den Handwerkskammern, den Fachhandwerkern sowie den Sicherheitsexperten der Polizei im Bereich der Einbruchsprävention versprechen wir uns eine Verbesserung des Sicherheitsgefühls und der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein. Damit hat der Rat suchende Verbraucher nicht nur die Möglichkeit, die richtigen und geprüften Produkte, sondern auch die zuverlässigen und vertrauenswürdigen Betriebe seiner Region für die qualifizierte Beratung und den Einbau von Sicherungseinrichtungen auszuwählen.

Zwei Bilder wo jeweils versucht wird einzubrechen

©Landespolizei Schleswig-Holstein

Die neue Sicherheitspartnerschaft hat nicht nur zum Ziel, den Menschen in unserer Region mehr Sicherheit zu geben, sondern auch das gemeinsame Handeln zweier unterschiedlicher Professionen zu stärken.

Hinweis: Durch den Wegfall der Polizeilichen Beratungsstellen in Schleswig-Holstein werden Sie gebeten, bei grundsätzlichen Fragen zur Kriminalitätsverhütung die nächstgelegene Polizeidienststelle aufzusuchen. Diese halten für Sie Informationsmaterialien zu vielfältigen Themen bereit. Sollten Sie spezielle Fachfragen haben, können Sie sich jederzeit an die sicherungstechnischen Fachberater des Landespolizeiamtes Schleswig-Holstein wenden.

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